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Inhalieren richtig gemacht

Wenn Husten, Schnupfen oder Heiserkeit plagen, schwören viele auf das gute alte Inhalieren. Kein Wunder – der warme Dampf befeuchtet die Atemwege, löst Schleim und beruhigt gereizte Schleimhäute. Doch damit die wohltuende Wirkung auch wirklich einsetzt, kommt es auf die richtige Anwendung an.


Klassisch

Für die traditionelle Methode braucht es nur heisses Wasser, ein Inhaliergefäss oder eine Schüssel und ein Handtuch. Vorsicht: Das Wasser sollte nicht kochend sein, um Verbrennungen zu vermeiden. Etwa 60 Grad sind ideal. Zwei bis drei Tropfen ätherisches Öl – zum Beispiel Eukalyptus oder Thymian – können die Wirkung unterstützen. Den Kopf über das Gefäss halten, mit dem Handtuch abdecken und etwa zehn Minuten tief durch Nase und Mund atmen.


Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne


Modern

Wer empfindliche Haut hat oder Dampf schlecht verträgt, greift besser zu einem elektrischen Inhalationsgerät aus der Apotheke. Diese Geräte zerstäuben die Inhalationslösung in feinen Nebel, der tief in die Atemwege gelangt – ideal bei Bronchitis, Asthma oder chronischen Atemwegserkrankungen. Die Anwendung ist einfach, sicher und insbesondere für Kinder geeignet.


Die richtige Lösung zählt

Für die meisten Atemwegsbeschwerden reicht eine isotonische Kochsalzlösung (0,9 %) völlig aus. Sie befeuchtet und pflegt, ohne zu reizen. Ätherische Öle sind unter anderem bei Babys, Kleinkindern und Asthmatikern tabu – sie können die Atemwege verengen. Nach dem Inhalieren Anschliessend ist Ruhe wichtig: Am besten eine halbe Stunde warm eingepackt bleiben und kalte Luft meiden. So kann sich die wohltuende Wirkung optimal entfalten. Das Team der Rathaus Apotheke freut sich auf Ihren Besuch.


 
 
 

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